Vollsperrung der B 454

Schwalmstadt, 20.1.2022

Im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen rund um die A 49 kommt es auf der Bundesstraße 454 zwischen Abzweig Daimler-Straße (Ortsgrenze Stadtallendorf) und Abzweig K 12 zu einer Vollsperrung. Derzeit wird eine Umfahrung für den Verkehr eingerichtet und gilt – vorbehaltlich der behördlichen Freigabe – ab Montag, 24.1.2022, und ist bis 21.11.2022 geplant. Grund ist die Erstellung eines Überführungsbauwerkes sowie einer Unterführung des Radweges.
Die Umfahrung des Straßenverkehrs auf einer Länge von ca. 1,8 km ist ausgeschildert und die zulässige Geschwindigkeit beträgt dort 50 km/h.

Von der Vollsperrung der B 454 sind auch die Radrouten D 4 „Deutschlandradweg“, RDE „Radweg Deutsche Einheit“ sowie R 2 zwischen Stadtallendorf und Neustadt betroffen, die parallel zur B 454 über die K 12 Alte Wache/Niederrheinische Straße verlaufen.

Durch die Umleitung der B 454 wird es im Gewerbegebiet Stadtallendorf Nord-Ost zu einem erhöhten Aufkommen von Autos und LKWs kommen.

Die Radrouten werden voraussichtlich bis Ende August 2023 innerstädtisch an den Kreisverkehrsplätzen in der Bahnhofstraße aus Richtung Niederklein und Marburg aufgenommen und über den bestehenden RMV 11 über die Hauptstraße in Richtung Erksdorf umgeleitet. Ab der Gemarkungsgrenze erfolgt die Umleitung weiter über den „Krückeberg“ in Richtung Neustadt/Alsfeld.

Die Umleitung ist ab Stadtallendorf-Mitte in beide Richtungen ausreichend beschildert. Zur besseren Orientierung dienen zusätzlich die einschlägigen Themenlogos der jeweiligen Routen. Zudem werden die Radfahrer*innen bereits frühzeitig zu Beginn der Umleitung durch Vorwegweiser und Umleitungstafeln auf die geänderte Radwegeführung hingewiesen und entsprechend informiert.

Die Projektgesellschaft A 49 Autobahngesellschaft mbH & Co. KG, mit Sitz in Schwalmstadt, verantwortet im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) die Planung, Finanzierung und den Bau der A 49 von Schwalmstadt bis zum Ohmtaldreieck sowie den Betrieb und die Erhaltung zwischen Fritzlar und dem Autobahndreieck Ohmtal in Nord- und Mittelhessen. Gesellschafter der A 49 Autobahngesellschaft sind zu je 50 % die STRABAG Infrastrukturprojekt GmbH sowie die Meridiam Investments SAS.

Die STRABAG Infrastrukturprojekt GmbH, Bad Hersfeld, ist innerhalb des Bautechnologiekonzerns STRABAG SE das Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Realisierung von öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) im deutschen Verkehrswegebau. Meridiam ist eine unabhängige Investmentgesellschaft nach französischem Recht, die sich auf die Entwicklung, Finanzierung und das langfristige Management nachhaltiger öffentlicher Infrastrukturprojekte spezialisiert hat.

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